Elias Hirschl und die Macht der Sprache

2. Juli 2026, 19h, Neimënster

„Ein großer Ideenroman von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart. » Clemens J. Setz

Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen fortan und bis an alle denkbaren Grenzen gemeinsam nach der perfekten Sprache.

„Elias Hirschl weiß Sprachwissenschaft, Mathematik und Körper auf überraschend genussvolle Weise miteinander zu verknüpfen. ,Schleifen‘ irritiert, begeistert und unterhält gleichermaßen und hat gerade deshalb das Potenzial, das Zeitgefühl seiner Leserschaft außer Kraft zu setzen“, Begründung der Jury des Düsseldorfer Literaturpreises 2026.

Elias Hirschl, geboren 1994 in Wien, ist Autor, Musiker und Slam Poet, schreibt für Theater und Radio. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis und 2022 den Publikumspreis des Bachmann-Wettbewerbs. Hirschl ist Teil des Comedy-Hörspiel-Kollektivs Das magische Auge und der Post-Punk-Band Ein Gespenst. Romane u. a. Salonfähig (2021) und Content (2024).

Jérôme Jaminet, geboren 1979 in Luxemburg-Stadt, ist Lehrer, Autor und Literaturkritiker. Er arbeitet unter anderem für RTL Radio Lëtzebuerg, SWR2, Deutschlandfunk Kultur und die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag. 2021 veröffentlichte er den Kurzprosaband Ein Wort in Esels Ohr (Capybarabooks).

Plus d’infos